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Satzung des Heimat- und Kulturvereins Bispingen e.V.

§ 1
Name und Sitz

 

Der Verein führt den Namen "Heimat- und Kulturverein Bispingen e.V." Er hat seinen Sitz in Bispingen, Landkreis Heidekreis.

 

§ 2
Vereinszweck

 

1. Ziel des Heimatvereines ist es, durch die Pflege und den Schutz heimatlichen Kulturgutes sowie vorhandener baulicher und landschaftlicher Werte den Heimatgedanken und das Heimatbewusstsein in unserer Gemeinde mit den Ortschaften Behringen, Bispingen, Borstel, Haverbeck, Hörpel, Hützel, Steinbeck, Volkwardingen und Wilsede zu fördern.

 

2. Der Verein sieht demnach seine wichtigsten Aufgaben darin:

  • einen Beitrag zu leisten, unsere Heimat in ihrer natürlichen und geschichtlichen entwickelten Eigenart zu pflegen

  • und zu schützen sowie die Gestaltung unseres Heimatraumes sinnvoll zu beeinflussen,

  • historische Zusammenhänge über den Ursprung und die Entwicklung unserer Heimat und deren Bevölkerung zu erforschen,

  • das kulturelle Erbe, wie es sich in Sitten und Gebräuchen, in der Volkskunst, der plattdeutschen Sprache und in den verschiedenen Berufen darstellt zu bewahren,

  • die Ergebnisse in Chroniken und Abhandlungen zu dokumentieren und fortzuführen, um sie unserer und künftigen Generationen zu erhalten.

 

3. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke.

 

§ 3

Mitgliedschaft

 

Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden. Über die Aufnahme und den Ausschluss eines Mitglieds entscheidet der Vorstand. Sollte das betreffende Mitglied Widerspruch einlegen, entscheidet die Mitgliederversammlung über den Ausschluss. Falls das Mitglied aus dem Verein austreten will, muss es dieses ebenfalls dem Vorstand schriftlich mitteilen. Der Verein kann Ehrenmitglieder ernennen. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte ordentlicher Mitglieder. Sie brauchen keinen Beitrag zu zahlen.

 

§ 4

Organe

 

Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung und der Vorstand.

 

§ 5
Mitgliederversammlung

 

1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im ersten Quartal statt. Die Einladung durch den Vorsitzenden mit Angabe der Tagesordnung erfolgt in der örtlichen Tageszeitung (Böhme Zeitung). Außerdem können schriftliche Einladungen ergehen. Die Ladungsfrist beträgt 14 Tage. Der Vorsitzende leitet die Versammlung.

 

2. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden bei Bedarf durchgeführt, mindestens 1/10 der Mitglieder können ihre Einberufung schriftlich verlangen.

 

3. Über folgende Punkte entscheidet die Mitgliederversammlung:

  • Satzungsänderungen,

  • Wahl und Abberufung des Vorstandes,

  • Geschäftsbereich des Vorstandes,

  • Entlastung des Vorstandes,

  • Wahl der Rechnungsprüfer,

  • Haushaltsplan,

  • Festsetzung der Beiträge,

  • Angelegenheiten, die dem Vorstand zur Beratung gestellt werden und Anträge von Mitgliedern, die mindestens 8 Tage vorher dem Vorstand vorgelegt wurden.

 

4. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst. Bei Stimmengleichheit ist der Antrag abgelehnt. Satzungsänderungen bedürfen der Mehrheit von ¾ der erschienen Mitglieder.

 

5. Über die Verhandlungen und Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem Vorsitzenden und dem Schriftführer nach Anfertigung zu unterzeichnen ist.

 

§ 6
Vorstand

 

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, seinem Vertreter, einem Schriftführer, einem Kassenwart und einem Beisitzer.

 

2. Die Amtsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre; sie endet erstmalig 1986 für den Vorsitzenden, den Schriftführer und den Beisitzer, sowie 1987 für den stellvertretenden Vorsitzenden und den Kassenwart.

 

3. Die Wiederwahl ist zulässig.

 

4. Scheidet ein Vorstandsmitglied während des Geschäftsjahres aus irgendwelchen Gründen aus, so kann der Vorstand bis zur nächsten Mitgliederversammlung einen Ersatz bestimmen.

 

5. Zuständig ist der Vorstand für alle Entscheidungen, die nicht der Mitgliederversammlung vorbehalten sind (s. § 5 Abs. 3).

 

6. Zu den Sitzungen ist nach Bedarf einzuladen.

 

7. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn drei seiner Mitglieder anwesend sind.

 

8. Er entscheidet mit einfacher Stimmenmehrheit; Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung.

 

9. Über die Beschlüsse ist eine Niederschrift zu fertigen.

 

10. Der Verein wird durch den Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied gerichtlich und außergerichtlich vertreten.

 

§ 7
Arbeitsgruppen

 

1. Zur Erfüllung der Aufgaben des Heimat- und Kulturvereins kann der Vorstand Arbeitsgruppen und Ausschüsse bilden und Beauftragte einsetzen. Diese hat der Vorstand vor Entscheidungen anzuhören, die sie betreffen.

 

2. Der Vorstand soll ihnen Gelegenheit zur Berichterstattung geben. Vorstandsmitglieder können an den Sitzungen der Arbeitsgruppen teilnehmen.

 

§ 8
Rechnungsführung und Beiträge

 

1. Für die Rechnungsführung ist der Kassenwart im Rahmen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung und des Vorstandes verantwortlich.

 

2. Das Rechnungsjahr läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember. Die Mitgliederversammlung wählt zwei Rechnungsprüfer, von denen jährlich einer ausscheidet. Das Ergebnis der Rechnungsprüfung ist im Kassenbuch zu vermerken. Die Mitgliederversammlung setzt die Beiträge fest.

 

3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

 

4. Alle Funktionen im Verein sind ehrenamtlich und ohne Entschädigung wahrzunehmen.

 

§ 9
Vereinsauflösung

 

1. Die Auflösung des Vereins kann nur durch Beschluss der Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienenen Mitglieder beschlossen werden.

 

2. Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vereinsvermögen an die Gemeinde Bispingen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke der Heimatpflege zu verwenden hat.

 

 

Bispingen, den 14.03.2011

 

 

(Dittmer)

Vorsitzender